Der Dog Wellbeing Index von Coway Europe untersucht, wie lebenswert Deutschlands größte Städte für Hunde sind. Mithilfe eines standardisierten Bewertungssystems werden Faktoren wie Umweltbedingungen, tierärztliche Versorgung und Infrastruktur zu einem Gesamtranking zusammengeführt. Die Ergebnisse zeigen erhebliche Unterschiede zwischen den Städten – mit Werten von 55,1 Punkten in Hannover bis hinunter zu 19,2 Punkten in München und Nürnberg.
Methodik
Der Index basiert auf sieben Indikatoren, die jeweils ihrer Ausprägung auf einer Skala von 1 bis 10 bewertet werden:
- Hunde pro Einwohner
- Grünflächenanteil
- Anzahl Tierärzte
- Hundepensionen
- Luftqualität (PM2.5)
- Hundepflege-Angebote
- Hundeschulen
Die Indikatoren wurden zu einer Gesamtpunktzahl aggregiert, die einen direkten Vergleich über 25 deutsche Großstädte ermöglicht. Die maximale Gesamtpunktzahl beträgt 70. Zu beachten ist, dass höhere PM2.5-Werte eine schlechtere Luftqualität widerspiegeln, was sich negativ auf das Gesamtranking auswirkt.
Top 5 Städte für das Wohlbefinden von Hunden
1. Hannover – Gesamtpunktzahl: 55,1
Hannover erzielt mit deutlichem Abstand die höchste Gesamtpunktzahl. Die Stadt erreicht Maximalwerte bei Hundepflege (10,0) und Hundeschulen (10,0), das höchste Verhältnis von Hunden zur Bevölkerung (10,0) sowie einen starken Luftqualitätswert (9,0). Diese Kombination zeigt eine Stadt mit hoher Hundedichte und hervorragend ausgebauter Infrastruktur. Hannover ist ein ausgezeichneter Ort für Hunde und ihre Halter.
2. Duisburg – Gesamtpunktzahl: 39,4
Duisburg belegt den zweiten Platz, getragen von der höchstmöglichen Bewertung bei der tierärztlichen Versorgung (10,0) und einer starken Pensionsinfrastruktur (9,7). Allerdings begrenzt ein niedrigerer Luftqualitätswert (4,9) die Gesamtleistung.
3. Hamburg – Gesamtpunktzahl: 39,3
Hamburg überzeugt durch ein ausgewogenes Profil über alle Kategorien hinweg. Die Hansestadt punktet mit überdurchschnittlichen Grünflächen (8,0), guter Luftqualität (7,9) und einer soliden tierärztlichen Versorgung (5,2). Auch bei Hundepflege (4,0) und dem Verhältnis von Hunden zur Bevölkerung (5,9) schneidet Hamburg stark ab. Diese Vielseitigkeit macht Hamburg zu einer der lebenswertesten Städte für Hunde in Deutschland.
4. Bielefeld – Gesamtpunktzahl: 39,1
Bielefeld sticht durch seine Umweltfaktoren hervor: maximaler Grünflächenanteil (10,0) und starke Luftqualität (8,6). Trotz eines moderateren Dienstleistungsnetzwerks tragen die Umweltstärken erheblich zum Ranking bei.
5. Gelsenkirchen – Gesamtpunktzahl: 37,5
Gelsenkirchen erreicht den Maximalwert bei Hundeschulen (10,0) und eine hohe tierärztliche Verfügbarkeit (8,3). Die Stadt zeigt, wie gezielte Infrastruktur – insbesondere Ausbildungseinrichtungen – die Gesamtleistung deutlich anheben kann.
Zentrale Ergebnisse
- Städte in der Spitzengruppe zeigen durchgehend hohe Werte bei tierärztlicher Versorgung, Pflegeeinrichtungen und Hundeschulen. Hannovers führende Position ist maßgeblich auf Maximalwerte in mehreren Dienstleistungskategorien zurückzuführen.
- Städte wie Bielefeld und Wuppertal (Grünflächen: 9,1; Luftqualität: 8,3) belegen, dass der Zugang zu Grünflächen und saubererer Luft die Ergebnisse signifikant verbessert.
- Städte mit schlechten Luftqualitätswerten zeigen messbare Rückgänge im Gesamtranking. So verzeichnet Bochum den niedrigsten Luftqualitätswert (0,0), was zu einer geringeren Gesamtpunktzahl (26,1) beiträgt.
Fazit
Der Dog Wellbeing Index zeigt, dass ausgewogene städtische Umgebungen sowohl hochverdichtete Metropolregionen als auch Städte mit begrenzter Infrastruktur übertreffen. Die erfolgreichsten Städte vereinen starke Dienstleistungsnetzwerke, ausreichend Grünflächen und eine akzeptable Luftqualität. Diese Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung einer integrierten Stadtplanung, die sowohl das menschliche als auch das tierische Wohlbefinden berücksichtigt. Coway Europe kommentiert die Ergebnisse wie folgt:
„Die Daten zeigen deutlich, dass Luftqualität ein entscheidender Faktor für das Gesamtwohlbefinden ist. Städte mit schlechteren Luftbedingungen schneiden durchgehend schlechter ab – unabhängig von ihrer Infrastruktur. Bei Coway sehen wir dies als weiteren Beleg dafür, dass die Verbesserung der Luftqualität für gesündere Lebensumgebungen unerlässlich ist – für Menschen und ihre Haustiere gleichermaßen.“